Alle wichtigen Themen rund um die Filtertechnik in der Schüttgut-Industrie.
Am 04.11.26 in Hannover 10:00 – 17:00 Uhr
Nutzen Sie die Gelegenheit sich einmal intensiv mit dem Thema „Filtertechnik in der Schüttgut-Industrie“ zu beschäftigen und ihr Wissen zu aktualisieren. Beim DSIV haben Sie die Gelegenheit auf kompetente Referenten zu treffen, die in Forschung, Lehre und auch in der Praxis unterwegs sind.
Blockieren Sie sich den Termin und buchen Sie bei Interesse rechtzeitig. Da immer noch ein enormer Nachholbedarf an Veranstaltungen besteht, können im Herbst zum Teil Zimmerkontingente in Hotels knapp sein. Hier hat man schnell einen Überblick über die bekannten Plattformen www.booking.com oder www.hrs.de
Das Tagungshotel
Mercure Hotel Hannover Mitte
Postkamp 10
Niedersachsen
30159 HANNOVER
Tel: +49 511 473900
Fax: +49 511 47390100
E-mail : H5391@ACCOR.COM
Bis 4 Wochen vor Veranstaltung sind Zimmer freigehalten unter dem Stichwort „DSIV“
Programmablauf
09:30 – 10:00 Uhr Registrierung.
10:00 – 17:00 Uhr Vorträge
Die Moderation des Tages übernimmt DSIV Fachleiter Bernhard Voss. (Infastaub GmbH)
Tagungsablauf
Tagesablauf
09:30 – 10:00 Uhr
Registrierung
10:00 – 10:10 Uhr
Begrüßung
10:10 – 11:00 Uhr
Grundlagen der Entstaubungstechnik
Referent: Bernhard Voss, Infastaub
11:00 – 11:15 Uhr
Kaffeepause
11:15 – 12:15 Uhr
Zwischen Explosionsschutz und Emissionsgrenzwerten – Abluftreinigung bei Shredderprozessen
Referent: Alexander Steckroth, Keller Lufttechnik
Shredderprozesse im Recycling stellen besondere Anforderungen an die Abluftreinigung. Neben hohen und schwankenden Staubbelastungen können bei der Aufbereitung von Schrott und anderen Recyclingmaterialien auch Verpuffungen und Explosionen auftreten. Diese Ereignisse lassen sich im Prozess nicht vollständig vermeiden und beeinflussen maßgeblich den Aufbau und die Auslegung der Absauganlage.
Aus diesem Grund kommen bei Shredderanlagen häufig robuste, mehrstufige Systeme mit Vorabscheidern bzw. Zyklonen und nachgeschalteten Nasswäschern zum Einsatz. Diese Technik ermöglicht eine zuverlässige Abscheidung großer Staubmengen und trägt gleichzeitig dazu bei, Funken, heiße Partikel und Prozessereignisse sicher zu beherrschen.
Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Qualität der Abluft. Insbesondere bei niedrigen Emissionsgrenzwerten für Reststaub und organische Spurenstoffe wie PCB und PCDD/F stoßen klassische Anlagenkonzepte teilweise an ihre Grenzen. Die Herausforderung besteht darin, die Abscheideleistung weiter zu erhöhen, ohne die besonderen Anforderungen des Shredderprozesses an Sicherheit und Betriebssicherheit außer Acht zu lassen.
Der Vortrag zeigt anhand eines Praxisbeispiels, wie diese unterschiedlichen Anforderungen in einem mehrstufigen Anlagenkonzept zusammengeführt werden können. Dabei wird zunächst betrachtet, welche Aufgaben die einzelnen Abscheidestufen übernehmen und warum eine Kombination verschiedener Technologien sinnvoll ist. Im Mittelpunkt steht ein nachgeschalteter Trockenfilter, der mit einem geeigneten Additiv beaufschlagt wird. Neben der weiteren Reduzierung des Reststaubs ermöglicht dieses Verfahren insbesondere eine zusätzliche Abscheidung bzw. Reduzierung von PCB und PCDD/F.
Anhand von Betriebserfahrungen und Messergebnissen wird gezeigt, welchen Einfluss die zusätzliche Filterstufe auf die Abluftqualität hat und welche Bedeutung die richtige Abstimmung der einzelnen Anlagenkomponenten besitzt.
Der Vortrag gibt damit einen praxisorientierten Einblick in die Frage, wie sich Explosionsschutz, Staubabscheidung und die Reduzierung von Spurenstoffen in modernen Abluftreinigungssystemen für Recycling- und Shredderprozesse miteinander verbinden lassen.
12:15 – 13:15 Uhr
Mittagspause
13:15 – 13:45 Uhr
„Staubmessung in Rohrleitungen, Filterbruchüberwachung und Überwachung der Umgebungsluft“
Referent: Jens Bornhoeft
Die kontinuierliche Staubmessung und Überwachung von Emissionen sind entscheidend für den Umweltschutz, die Anlagensicherheit und den Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz. Je nach Einsatzort – ob in rauen Prozessleitungen, direkt nach einem Gewebefilter oder in der Hallenluft – kommen unterschiedliche Messverfahren zum Einsatz.
13:45 – 14:15 Uhr
Brandschutz an Entstaubungsanlagen
Referent: René Schwertfeger, T+B Brandschutz
Der Brandschutz in Filter- und Entstaubungsanlagen ist ein zentraler Bestandteil der industriellen Anlagensicherheit. In Filtergehäusen können sich hohe Konzentrationen brennbarer Stäube bilden. Treffen diese auf Sauerstoff und eingetragene Zündquellen, besteht ein erhebliches Brand- und Explosionsrisiko. Geeignete Schutzmaßnahmen sind daher entscheidend, um Brände frühzeitig zu erkennen, deren Ausbreitung zu verhindern und Menschen sowie Anlagen zu schützen.
14:15 – 15:00 Uhr
Pragmatische Lösungen im Explosionsschutz: Von der Risikobewertung zur sicheren Filteranlage
Referent: Dieter Lütkemeier (Fike Deutschland )
Staubexplosionen stellen ein latentes Risiko in der Schüttgutindustrie dar. Dieser Vortrag beleuchtet den Weg zur sicheren Anlage: Ausgehend von der Identifikation der 13 Zündquellen und der Zoneneinteilung zeigen wir, wie durch gezielte Risikobewertungen Schutzmaßnahmen definiert werden. Wir diskutieren die Abgrenzung von vorbeugendem und konstruktivem Explosionsschutz sowie die Umsetzung in der Praxis – für mehr Sicherheit, die ATEX-konform und betrieblich wirtschaftlich ist.
15:00 – 15:30 Uhr
Kaffeepause
15:30 – 16:00 Uhr
Dimensionierung von Rohrnetzen – effektiver pneumatischer Abgleich bei Entstaubungsanlagen
Referent: Dr.-Ing. Wolfgang Rückert, Ingenieurbüro Rückert
Grundlage für eine wirkungsvolle Entstaubungsanlage ist, das definierte Volumenströme von den Anlagen über ein Rohrnetz zum Staubabscheider geführt werden. Das Ingenieurbüro Rückert hat ein neues Verfahren zur Dimensionierung der Rohrleitungen über einen pneumatischen Abgleich entwickelt. Vorgestellt werden Grundlagen und Beispiele.
16:00 – 16:30 Uhr
Fragen, Diskussion und fachlicher Austausch
16:30 Uhr
Ende der Veranstaltung
Abendveranstaltung Beginn 18:00 Uhr
Wie es beim DSIV üblich ist, wird natürlich Abends ausgiebig am Netzwerk gearbeitet.
Wir beginnen den Abend mit einer Stadtführung durch Hannover. Treffpunkt vor dem Hotel um 18:00 Uhr.
Ursprünglich geplant durch die Bruchmeister und der Lüttje Lage – Hannovers „Nationalgetränk“ aus Bier und Korn. Ist leider nicht -da zu diesem Zeitpunkt keine Bruchmeister da ist.
Was machen wir nun? Bei einem unterhaltsamen, barrierefreien Rundgang durch Hannovers Innen- und Altstadt wandeln wir durch die verschiedenen Epochen der Zeitgeschichte. Entdecken zwischen der imposanten Marktkirche und dem Leineufer die historischen Fachwerkkulissen der Altstadt mit urigen Kneipen und kleinen Cafés und Prachtbauten wie das Neue Rathaus oder die Oper.
Die historischen Fachwerkbauten der Altstadt zählen zu den besonderen Sehenswürdigkeiten der City und schmücken die gute Stube der Stadt. Hier können wir einen Hauch Stadtgeschichte atmen und vielleicht auch uns kurz mit einem Getränk stärken bevor es zum Abendessen geht.
Der Tisch ist gedeckt um 20:00 Uhr
Buchen Sie rechtzeitig ihren Platz
Für Mitglieder:
Kosten für die Seminar-Veranstaltung inklusive Abendessen und Event 330 € zzgl. MwSt. Ohne Abendveranstaltung 295 € zzgl. MwSt. Die Rechnung kann auch gesplittet werden.
Für Nicht-Mitglieder
Kosten für die Seminar-Veranstaltung inklusive Abendessen und Event 420€ zzgl. MwSt. Ohne Abendveranstaltung 395 € zzgl. MwSt. Die Rechnung kann auch gesplittet werden.
Für DSIV Young Professionals ist die Veranstaltung kostenfrei.
Bei Fragen zur Veranstaltung: Jochen Baumgartner 0172-6903436
TEILNEHMERLISTE
Den Teilnehmern der DSIV Veranstaltung wird nach der Veranstaltung eine digitale Teilnehmerliste zur Verfügung gestellt. Sollte ein Teilnehmer nicht auf dieser Liste vertreten sein wollen, muss er darüber die Veranstaltungsleitung bis 10 Tage vor der Veranstaltung informieren.
BILD- UND TONAUFNAHMEN
Während der DSIV Veranstaltungen werden gemäß Art. 14 DSGVO Foto- und / oder Filmaufnahmen gemacht, die für die Berichterstattung und die Öffentlichkeitsarbeit rund um den DSIV verwendet und veröffentlicht werden können. Dies betrifft Print-, Online- und soziale Medien. Rechtsgrundlage hierfür ist Art. 6 Abs. 1 (f) DSGVO.